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Nachschau der Kirmes 2026

Von mkr | 10. Mai 2026

Nach einem Jahr ohne Bürgerhalle weiß man den Wert eines großen Gemeinschaftsraumes nochmal richtig zu schätzen.

Es wurde schon sehr eng: Ende April die Zusage, Plan B brauchen wir nicht, wir können unsere Kirmes wieder im Bürgerhaus feiern. Das Vereinskartell war gerüstet die 1. Maiwoche mit Einräumen und Herrichten nach Feierabend zu verbringen. Doch jeden Abend verschob sich die Möglichkeit auf den nächsten, bis erst am Donnerstag die Tore geöffnet waren.

Und dann zeigte sich Dorfgemeinschaft: einem Aufruf folgend kamen ca. 40 Leute zusammen die drinnen und draußen alles erforderliche leisteten.

Dass unter unseren jungen Menschen so viele Handwerker mit entsprechendem Knowhow, Fuhrpark und Materialien ausgerüstet sind, war wieder die Rettung.

Samstag Mittag war es dann soweit:

„Neue“ Halle steht bereit. Die durch die Flut verursachten Schäden verlangten eine komplette Sanierung. Mit neuer Belüftung, neuer Heizung, neuem Fußboden u.v.m. entspricht nun die Halle den heutigen Vorschriften von öffentlich genutzten Räumen.

Das Design wurde bewusst neutral in weiß/grau gehalten so dass jeder Nutzer seine Akzente durch farbliche Deko setzen kann.

Allerdings darf hier nicht mehr wild drauf los montiert werden, es gibt genaue Vorgaben, was wie und wo welche Lasten tragbar sind.

Lediglich die neue Theke fehlt noch und wird für die Kirmes durch eine mobile ersetzt.

Früh übt sich:

So waren auch die Kleinsten schon mit im Einsatz, trugen Bänke mit rein und versorgten die Luftballons für die Kinderspiele am Sonntag.

Der Kirmessamstag:

Nach dem Kirchweih-Gottesdienst hatten sich viele Kirmesbesucher am Ehrenmal eingefunden. Durch musikalische Beiträge des Musikverein Lommersdorf sowie die traditionelle Kranzniederlegung in form eines Blumenarrangements durch den Maikönig und den Junggesellenverein wurde der Toten der beiden Weltkriege gedacht.

Nach der Ansprache unseres Ortsvorstehers David Dreimüller segnete Pfarrer Züll die Grabsteine der gefallenen Soldaten.

Stand in den letzten Jahren der Musikverein vor einem Dutzend Zuhörer am Ehrenmal, so hatten sich diesmal der ganze Junggesellenverein und viele weitere Kirmesgäste am Ehrenmal eingefunden. Gerade in unserer unruhigen Welt war dies ein würdiges Zeichen das Vergangene nicht zu vergessen.

Vorne weg unser Musikverein zog sich ein großer Tross mit Kind und Kegel durchs Dorf Richtung Pützchen…

Bei herrlichen Wetter hatten sich zig Kirmesgäste versammelt um das diesjährige Maikönigspaar Sophie Krebs und Andreas Lülsdorf zuhause abzuholen.

Wieder wissen wir zu schätzen was es bedeutet einen eigenen Musikverein im Dorf zu haben. So viele Traditionen ließen sich nicht aufrecht erhalten ohne diese Begleitung.

Nach den Worten und Glückwünschen des Junggesellenverein durch Joseph Marx und der Klosterfrauen spielte dann der Musikverein den Ehrentanz mit dem Stück: Der Mai ist gekommen…

Nach guter Getränke-Versorgung beim Maipaar ging es dann zum Feiern ins Bürgerhaus…

Kirmessonntag:

Schon seit vielen Jahren spielen zum Nachmittag befreundete Musikvereine zur Unterhaltung der Gäste. Hier der Musikverein aus Freilingen. Diesem folgte dann die Blasmusik aus Waldorf.

Weil es im vergangenen Jahr ein toller Erfolg war, hat der Veranstalter der Kirmes statt auf Karussell und Krambuden wieder auf Kinderbelustigung gesetzt. Hierzu kümmerten sich SchülerInnen des Adenauer Gymnasiums um entsprechende Spiele und betreuten die Kleinen. Natürlich ging da kein Kind ohne Gewinn und Leckerei raus.

Während draußen – Petrus hat es gut mit uns gemeint – die Kinder mit vielen Spielmöglichkeiten versorgt waren, wurde drinnen wieder mit leckerem Kuchen verwöhnt.

Das Bier schmeckte an diesem Sonntag bis in die Nacht hinein gut.

Kirmesmontag:

Leider hatte es sich bis mittags gut eingeregnet, die Temperatur purzelte in den Keller, aber der Hahnenkönig musste nun mal ermittelt werden.

Ratzfatz stand dieser auch schon nach dem 4. Hieb fest, nichtmals alle Junggesellen kamen zum Schlag. Dann konnte Joseph Marx als der diesjährige Hahnenkönig gefeiert werden. Als Hahnenkönigin gewann er Juliane Kill an seine Seite:

Das wurde dann natürlich vom JGV und den Klosterfrauen umrahmt und gefeiert.

Und weiter gings am Abend im Bürgerhaus:

Zusammen mit dem Maikönispaar umkreist von allen Kirmesgästen wurden die beiden Paare gefeiert.

…und dann ging die Party ab:

Dadurch dass unser Thekenbetrieb vom Musikverein Mülheim an dem Abend geleistet wurde, konnte natürlich alles was feier- und tanzwütig war, sich austoben. Montag ist einfach der Dorfkirmestag!

Und zum Abschluss der Tag der Häusertaufe:

Glühwein wäre bei den Temperaturen angesagt gewesen, aber der kernige Eifeler genießt auch dann sein Stubbi. Und davon gab’s genügend bei den Gastgebern Daniels, Demary und Kill.

Vom Jägerhof zog der Umzug unter den Klängen des Musikverein in die Ringstr. wo Stephan und Julia Daniels mit ihren 4 Kindern leben. Unter viel Eigenleistung haben sie das erworbene Haus renoviert und einen beispielhaften Garten angelegt.

Julia und Stephan übernahmen den für jeden Lommersdorfer schon bekannten Hausnamen: an Bäths.

Von dort ging es ans Ende der Beerenstr. zu den beiden Häusern der Familie Demary. Erwin und Marianne Demary waren nach Sanierung in das Elternhaus von Erwin gezogen nachdem sie aus Wohnhaus, Stall und Scheune ein Objekt mit 3 Wohnungen geschaffen hatten.

Entsprechend dem Flurnamen wurde das Haus auf den Namen “ Auf den schlimmen Weg“ getauft.

Ohne weitere Wegstrecke wurde direkt nebenan das Haus von André und Saskia Demary getauft.

Dieses ehemalige Elternhaus von André wurde von den beiden nach Auszug von Marianne und Erwin umgebaut. Seinerzeit erhielt das Haus den Namen “ Bunnehüsje“, der sollte nach Wunsch von den neuen Eigentümern nur aufgefrischt werden auf den Namen „Bunnehüsje 2.0“.

Taufpate(r) Joseph Marx ließ nicht außen vor dass André regelmäßig zum Public Viewing der Bundesligaspielen einlädt.

Von den Demary’s gings weiter zur Hahnenkönigin Juliane Kill.

Wie seit vielen Jahren ist auch Charlie, das Zugpferd der „Wilden 13“ mit von der Partie.

Hahnenkönig Joseph Marx tanzte auch hier nochmal einen Ehrentanz mit der Hahnenkönigin Juliane Kill.

Was wäre ein Kirmesumzug ohne die ständige musikalische Begleitung durch unseren Musikverein.

Rundum war es ein schönes Kirmeswochenende. Das Vereinskartell bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern die in den verschiedensten Diensten gearbeitet haben.

Ohne so viele Hände wären 4 Tage traditionelle Kirmes nicht möglich.

Damit kann der Kirmesknochen 2026 wieder begraben werden:

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