Kirmes 2026
Von mkr | 10. Mai 2026
Nach einem Jahr ohne Bürgerhalle weiß man den Wert eines großen Gemeinschaftsraumes nochmal richtig zu schätzen.
Es wurde schon sehr eng: Ende April die Zusage, Plan B brauchen wir nicht, wir können unsere Kirmes wieder im Bürgerhaus feiern. Das Vereinskartell war gerüstet die 1. Maiwoche mit Einräumen und Herrichten nach Feierabend zu verbringen. Doch jeden Abend verschob sich die Möglichkeit auf den nächsten, bis erst am Donnerstag die Tore geöffnet waren.
Und dann zeigte sich Dorfgemeinschaft: einem Aufruf folgend kamen ca. 40 Leute zusammen die drinnen und draußen alles erforderliche leisteten.
Dass unter unseren jungen Menschen so viele Handwerker mit entsprechendem Knowhow, Fuhrpark und Materialien ausgerüstet sind, war wieder die Rettung.
Samstag Mittag war es dann soweit:

„Neue“ Halle steht bereit. Die durch die Flut verursachten Schäden verlangten eine komplette Sanierung. Mit neuer Belüftung, neuer Heizung, neuem Fußboden u.v.m. entspricht nun die Halle den heutigen Vorschriften von öffentlich genutzten Räumen.
Das Design wurde bewusst neutral in weiß/grau gehalten so dass jeder Nutzer seine Akzente durch farbliche Deko setzen kann.
Allerdings darf hier nicht mehr wild drauf los montiert werden, es gibt genaue Vorgaben, was wie und wo welche Lasten tragbar sind.
Lediglich die neue Theke fehlt noch und wird für die Kirmes durch eine mobile ersetzt.
Früh übt sich:

So waren auch die Kleinsten schon mit im Einsatz, trugen Bänke mit rein und versorgten die Luftballons für die Kinderspiele am Sonntag.
Der Kirmessamstag:
Nach dem Kirchweih-Gottesdienst hatten sich viele Kirmesbesucher am Ehrenmal eingefunden. Durch musikalische Beiträge des Musikverein Lommersdorf sowie die traditionelle Kranzniederlegung in form eines Blumenarrangements durch den Maikönig und den Junggesellenverein wurde der Toten der beiden Weltkriege gedacht.

Nach der Ansprache unseres Ortsvorstehers David Dreimüller segnete Pfarrer Züll die Grabsteine der gefallenen Soldaten.
Stand in den letzten Jahren der Musikverein vor einem Dutzend Zuhörer am Ehrenmal, so hatten sich diesmal der ganze Junggesellenverein und viele weitere Kirmesgäste am Ehrenmal eingefunden. Gerade in unserer unruhigen Welt war dies ein würdiges Zeichen das Vergangene nicht zu vergessen.

Vorne weg unser Musikverein zog sich ein großer Tross mit Kind und Kegel durchs Dorf Richtung Pützchen…

Bei herrlichen Wetter hatten sich zig Kirmesgäste versammelt um das diesjährige Maikönigspaar Sophie Krebs und Andreas Lülsdorf zuhause abzuholen.

Wieder wissen wir zu schätzen was es bedeutet einen eigenen Musikverein im Dorf zu haben. So viele Traditionen ließen sich nicht aufrecht erhalten ohne diese Begleitung.
Nach den Worten und Glückwünschen des Junggesellenverein durch Joseph Marx und der Klosterfrauen spielte dann der Musikverein den Ehrentanz mit dem Stück: Der Mai ist gekommen…

Nach guter Getränke-Versorgung beim Maipaar ging es dann zum Feiern ins Bürgerhaus…

Kirmessonntag:

Schon seit vielen Jahren spielen zum Nachmittag befreundete Musikvereine zur Unterhaltung der Gäste. Hier der Musikverein aus Freilingen. Diesem folgte dann die Blasmusik aus Waldorf.
Weil es im vergangenen Jahr ein toller Erfolg war, hat der Veranstalter der Kirmes statt auf Karussell und Krambuden wieder auf Kinderbelustigung gesetzt. Hierzu kümmerten sich SchülerInnen des Adenauer Gymnasiums um entsprechende Spiele und betreuten die Kleinen. Natürlich ging da kein Kind ohne Gewinn und Leckerei raus.
Während draußen – Petrus hat es gut mit uns gemeint – die Kinder mit vielen Spielmöglichkeiten versorgt waren, wurde drinnen wieder mit leckerem Kuchen verwöhnt.
Das Bier schmeckte an diesem Sonntag bis in die Nacht hinein gut.
Kirmesmontag:
Leider hatte es sich bis mittags gut eingeregnet, die Temperatur purzelte in den Keller, aber der Hahnenkönig musste nun mal ermittelt werden.
Ratzfatz stand dieser auch schon nach dem 4. Hieb fest, nichtmals alle Junggesellen kamen zum Schlag. Dann konnte Joseph Marx als der diesjährige Hahnenkönig gefeiert werden. Als Hahnenkönigin gewann er Juliane Kill an seine Seite:

Das wurde dann natürlich vom JGV und den Klosterfrauen umrahmt und gefeiert.

Und weiter gings am Abend im Bürgerhaus:

Zusammen mit dem Maikönispaar umkreist von allen Kirmesgästen wurden die beiden Paare gefeiert.

…und dann ging die Party ab:

Dadurch dass unser Thekenbetrieb vom Musikverein Mülheim an dem Abend geleistet wurde, konnte natürlich alles was feier- und tanzwütig war, sich austoben. Montag ist einfach der Dorfkirmestag!
Und zum Abschluss der Tag der Häusertaufe:
Glühwein wäre bei den Temperaturen angesagt gewesen, aber der kernige Eifeler genießt auch dann sein Stubbi. Und davon gab’s genügend bei den Gastgebern Daniels, Demary und Kill.
Vom Jägerhof zog der Umzug unter den Klängen des Musikverein in die Ringstr. wo Stephan und Julia Daniels mit ihren 4 Kindern leben. Unter viel Eigenleistung haben sie das erworbene Haus renoviert und einen beispielhaften Garten angelegt.

Julia und Stephan übernahmen den für jeden Lommersdorfer schon bekannten Hausnamen: an Bäths.
Von dort ging es ans Ende der Beerenstr. zu den beiden Häusern der Familie Demary. Erwin und Marianne Demary waren nach Sanierung in das Elternhaus von Erwin gezogen nachdem sie aus Wohnhaus, Stall und Scheune ein Objekt mit 3 Wohnungen geschaffen hatten.

Entsprechend dem Flurnamen wurde das Haus auf den Namen “ Auf den schlimmen Weg“ getauft.
Ohne weitere Wegstrecke wurde direkt nebenan das Haus von André und Saskia Demary getauft.
Dieses ehemalige Elternhaus von André wurde von den beiden nach Auszug von Marianne und Erwin umgebaut. Seinerzeit erhielt das Haus den Namen “ Bunnehüsje“, der sollte nach Wunsch von den neuen Eigentümern nur aufgefrischt werden auf den Namen „Bunnehüsje 2.0“.

Taufpate(r) Joseph Marx ließ nicht außen vor dass André regelmäßig zum Public Viewing der Bundesligaspielen einlädt.

Von den Demary’s gings weiter zur Hahnenkönigin Juliane Kill.

Wie seit vielen Jahren ist auch Charlie, das Zugpferd der „Wilden 13“ mit von der Partie.

Hahnenkönig Joseph Marx tanzte auch hier nochmal einen Ehrentanz mit der Hahnenkönigin Juliane Kill.

Was wäre ein Kirmesumzug ohne die ständige musikalische Begleitung durch unseren Musikverein.
Rundum war es ein schönes Kirmeswochenende. Das Vereinskartell bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern die in den verschiedensten Diensten gearbeitet haben.
Ohne so viele Hände wären 4 Tage traditionelle Kirmes nicht möglich.
Damit kann der Kirmesknochen 2026 wieder begraben werden:

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Kirmes in Lommersdorf 2026 – Vier Tage Tradition, Musik und Geselligkeit
Von hg | 6. Mai 2026
Vom 09. bis 12. Mai 2026 heißt es wieder:
„Kirmes in Lommersdorf“ – vier Tage voller Tradition, Musik, Geselligkeit und guter Stimmung!
Das Vereinskartell lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Freunde des Dorflebens sowie Gäste aus der Region herzlich ein, gemeinsam zu feiern. Ob Frühschoppen, Blasmusik, Tanzabende oder traditionelle Veranstaltungen – das abwechslungsreiche Programm bietet für Jung und Alt zahlreiche Highlights.
Besonders freuen dürfen sich die Besucher auf die Live-Musik mit 2OLD4YOU am Samstagabend sowie die SOUND CITY BAND am Montagabend im Bürgerhaus. Auch Familien kommen mit Kinderbelustigung und Hüpfburg voll auf ihre Kosten.
Wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen und eine unvergessliche Kirmes 2026 in Lommersdorf!
Programm der Kirmes 2026
Samstag, 09. Mai 2026
- 19:30 Uhr – Ausgraben der Kirmes
- 21:30 Uhr – Tanz & Unterhaltung mit 2OLD4YOU
Sonntag, 10. Mai 2026
- ab 13:00 Uhr – Zünftiger Frühschoppen
- ab 14:00 Uhr – Blasmusik
- Kaffee und Kuchen
- Kinderbelustigung & Hüpfburg
Montag, 11. Mai 2026
- 10:00 Uhr – Frühschoppen im „Jägerhof“
- 14:00 Uhr – Junggesellenwettkampf
- 19:00 Uhr – Tanz im Bürgerhaus mit SOUND CITY BAND
Dienstag, 12. Mai 2026
- 10:00 Uhr – Frühschoppen im „Jägerhof“
- 14:00 Uhr – Traditionelle Häusertaufe, anschließend Kirmesausklang

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Auf diese Kinder können wir stolz sein…
Von mkr | 29. März 2026
..denn die meisten sind schon bei jedem Aufruf der vergangenen Jahre dabei gewesen.

Wegen des Schneefalls musste die Säuberungsaktion auf den Nachmittag verlegt werden, der sah wohl auch nach April-Wetterlaune aus, aber es blieb zum Glück trocken. Die Kümmerer Heiner Schmitz und Helmut Nett stellten Anhänger bereit und teilten die freiwilligen Helfer*innen den Straßen und Fluren zu.
Eine aufmerksame und künstlerisch begabte Spaziergängerin hatte im Vorfeld schon eine Zeichnung gefertigt mit welcher ein größerer „Corpus Delicti“ im Wald gefunden werden konnte:

Als besonderes Unterfangen für Mario Schmitz und seine Helfer gestaltete sich die Bergung von eingemoderten Autoreifen im viel Wasser führenden Bach gegenüber des Steinbruchs.
Hervorzuheben ist auch die Hilfe von Erhard M. der schon Tage vorher, genau wie die Kinder der Kita Löwenzahn, in Eigenregie Gräben und Wege säuberte.

Ganz schön unverschämt was “ Mensch“ draußen so zurück lässt:

Ein dickes Dankeschön an alle die dafür gesorgt haben dass im und ums Dorf herum wieder gefegt wurde….und wie ihr sicher erkennt ist noch viel Platz auf dem Foto für die nächste Aktion.
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Aufruf an Jung und Alt
Von mkr | 26. März 2026
…an alle die sich bücken können 😀…
Leider bemerkt man immer mehr Gleichgültigkeit im Umgang mit der Natur. Dabei fundiert unserer ganzes SCHÖNES Leben auf einer intakten Umwelt.
So möchten wir unseren Ort und unsere Gegend verschönern in dem wir einsammeln was da nicht hingehört. Darum die Bitte dass sich jeder angesprochen fühlt:

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Grünabfall-Sammelstelle
Von mkr | 4. März 2026

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Musik liegt ( bald) in der Frühlingsluft
Von mkr | 24. Februar 2026

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Karnevalsnachlese: Rosenmontag
Von mkr | 19. Februar 2026
Wie das denn im Februar so sein kann, useliges Wetter, die Sonne zeigte sich um kurz darauf wieder zu verschwinden, aber wenigstens für die Zeit des Umzugs blieb es trocken. Der erste Dank gilt der Feuerwehr aus Dorsel und Aremberg die für Sicherheit als Wagenengel sorgten. 19 Themengruppen und 3 Musikgruppen gestalteten den diesjährigen Umzug, angeführt vom Zugleiter Alex Gossen:

Trotz Samba- und Reggae-Rhythmen schafften es auch nicht die Trommler der Ramba-Samba-Eifel die Sonne zu locken:


Eine große Herde Eifeler Kühe zog entsprechend Fliegen an:


Gleich 2 Gruppen aus dem Kosmos waren dabei:


sowie Karnevalsfreunde aus Reetz
Danke auch an die Karnevalsfreunde aus Ahrdorf die schon viele Jahre unseren Umzug mit gestalten.

Traditionell reist auch unsere Feuerwehr mit der Gulaschkanone im Zug mit:

gefolgt von Gästen aus Antweiler:


Nicht wegzudenken unser Musikverein Lommersdorf. Noch nehmen die lauten Boxen in unserem Zug keine Überhand, so dass es den Vereinen noch Spaß macht, einen Karnevalszug zu begleiten.

Knallige Farben, witzige Figuren: die Trolls





Zum ersten Mal dabei und hoffentlich im nächsten Jahr wieder:
Tambourcorps „Eiche“ aus Mahlberg

zum Glück, mehr Konfetti als Rään
Und ganz am Ende dann unser Prinzenwagen, die Narrenkappe randvoll mit Wurfmaterial.

Da das Publikum sich statt in der Bürgerhalle im Zelt wiederfinden sollte, wurde der Zugweg leicht verändert. Und mit wem geht die After-Zoch-Party wohl besser zu feiern als mit:

5 Tage jeckes Treiben, alles jod jejange, viel Arbeit des Karnevalvereines hat sich gelohnt uns allen ein fröhliches Feiern zu ermöglichen. Wiedersehen mit denen, denen Brauchtum etwas bedeutet. Mit denen die sich extra Urlaub nehmen und nicht das Weite suchen. Feiern der Kleinen, der Wiewer und mit allen zusammen, dat es Lommeschdörwer Fastelovend.
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DER große Tag…
Von mkr | 19. Februar 2026
Vor allem unser Dreigestirn hat die Session rundum ausgekostet, viele Besuche in den letzten Wochen bei befreundeten Karnevalsvereinen absolviert und am Empfang der Bürgermeisterin teilgenommen. Die schon traditionelle Freundschaft zur KG Alt Rodenkirchen wurde mit gegenseitigen Besuchen aufgefrischt. Doch der eigentliche Höhepunkt der Regentschaft sind doch die Veranstaltungen vor heimischen Publikum und da besonders auf der Kostümsitzung. Wie schon erwähnt war vieles anders im Festzelt als in der vertrauten Bürgerhalle.

Wie die Präsidentin Astrid Sigel bei ihrer Begrüßung betonte, war Verlass auf die Dorfgemeinschaft. Es gelang mit vereinten Kräften sowohl für alle Veranstaltungen wieder freiwillige HelferInnen zu gewinnen, als auch den zusätzlichen organisatorischen Aufwand zu bewältigen.

Und da konnte der Verein im Besonderen auf das Fachwissen und den „Rund-um-die-Uhr“ Einsatz von Alex Gossen zählen. Ihm war alles was mit den Vorbereitungen des Festzeltes zu tun hatte anvertraut. Überhaupt ging das alles nur so weil unsere Dorfjungs rechte Hände und großes Gerät haben und auch Bereitschaft zeigten. Es war nicht einfach mal ein Zelt aufbauen, da musste im Vorfeld der Boden entsprechend vorbereitet und Höhen angeglichen werden, die Sicherheit vom Kreis Euskirchen abgenommen und sanitäre Anlagen geschaffen werden.
Dann konnte am Karnevalssamstag im voll besetzten Festzelt die Sitzung starten. Für 15 Euro Eintritt bekamen die Gäste ein 5-Stunden-Programm und so richtig mega Stimmung geboten.
Mit unserer Funkengarde zogen die Tollitäten ein, Kamelle und Mutzemändelche werfend. Die drei zeigten sich bühnenerfahren, präsentierten sich mit den üblichen Karnevalshits tanzend und singend auf der Bühne. Prinz Jens wurde von einer Delegation aus seinem früheren Heimatort Itzingen überrascht. Überhaupt brauchte er nie eine Textvorlage, redegewandt konnte er spontan aus dem Tütchen erzählen, Dorf- und Weltpolitik einbinden und war nicht um Pointen verlegen. Bauer Frank der dem Trifolium nur unter der Option zugestimmt hatte kein Wort sagen und nur als bäuerliches Beiwerk da stehen zu müssen, wurde von Mal zu Mal lockerer und schnappte sich sogar im Laufe des Abends das Mikrofon. Es war ihm ein Anliegen für diese tolle Erfahrung, Begeisterung und die von langer Dauer erarbeiteten Vorträge zu danken. Jungfrau Uwina, immer wie aus dem Ei gepellt und von Visagisten gestylt und geschminkt, strahlte in ihren Spiegel und stellte auch unter Beweis, dass sie mit einem Besen umgehen kann.

Vor allem dankten die Tollitäten ihrem Gefolge, und das fiel recht groß aus. Sie waren die Begleiter und haben sich in der Session nicht nur auf der Bühne präsentiert sondern viel Zeit investiert und Hand angelegt bei allen Vorbereitungen. Quasi brauchten sich die Tollitäten nur in „gemachte Betten“ fallen zu lassen.

Und dann sorgten sie auch noch für eine Überraschung, dazu sollte sich das Dreigestirn aber vor der Bühne platzieren:


Da Prinz, Jungfrau und Bauer aus dem Métier Holzverarbeitung kommen, zeigte das Gefolge einen Holzrock:
Was wäre Lommersdorf, was wäre unser Karneval ohne die Funkengarde… Schon die Großeltern der jetzigen Akteure standen in Gardeuniformen ( wenn auch um einiges einfacher) auf der Bühne. Unter der Leitung von Elke Schomers bieten sie jedes Jahr mit noch gewagteren akrobatischen Einlagen auf. Mit jedem Jahr werden auch die Beine der Gardisten lockerer und die Arme stärker.



Der Nachwuchs der Tanzmariechen steht schon in den Startlöchern bzw. auch schon auf der Bühne:

Der Kindersitzung „entwachsen“ durften Amy, Nele, Frieda und Carolina die Kostümsitzung durch eine tollen Tanz bereichern.
Über die Wichtig- und (lächerlichen) Nichtigkeiten innerhalb einer WhatsApp Gruppe unserer Kita Löwenzahn frotzelten sich einige Sketchteilnehmer hinter einer Wand aus. Die Problematik ist jedem heutzutage nicht mehr fremd.

Immer präsent: unsere Bürgermeisterin Jennifer Meuren war zu Gast, hatte eigens für unsere Tollitäten ihre Grußworte in Reim gefasst.

Die Verspätung Magic Girls aus Odendorf ( es stand ein Pferd auf der Autobahn, nicht aufm Flur) machten sie durch einen hervorragenden Tanz mit Zugaben wett.


Eine weitere, schon seit Jahren bei uns beliebte Showtanzgruppe die Meninas der KG Rot-Weiß Westum 1935 e.V., wechselte während der Darbietung die Kostüme, was unser Dreigestirn dann unruhig machte. So wurden sie inmitten der Damen zum Samba angeleitet und auch dabei gaben Uwina und Frank kein schlechtes Bild ab.
Eisbrecher in der Bütt war ne Schwadlappe. Ebenfalls auf unserer Bühne bekannt “ Schmitz Backes“ der sich wieder mit dem bestens eingeübten Echo „Unglaublich“ Beifall verschaffte.
Zwischen all den tollen Auftritten huschte unser Dreigestirn immer wieder durchs Bild, man spürte immer wie sie ihre Rollen auskosteten.



Die Auftritte gingen Schlag auf Schlag, ruckzuck war es nach Mitternacht. Da fehlte nur noch was nie fehlen darf: das Männerballett. Und die entwickelten sich unter der Leitung von Jessica Sigel inzwischen tatsächlich zu Augenweiden.

Akkurates Tanzen zu dem Song Bella Napoli, der an sich schon alle mitreißt, ließ das Publikum nicht ohne Zugabe von der Bühne. Diese Gruppe hat auch wenig Fluktuation, mal ein Abgang, mal ein Zugang, aber im großen Ganzen Bestand schon seit vielen Jahren.

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Möhnesitzung wieder top
Von mkr | 13. Februar 2026
…und wider Erwarten fühlte es sich im rot-weißen Festzelt richtig heimelig an. Der Karnevalsverein Ruet-Wiess Lommersdorf hat wirklich alles gegeben wegen Ausfall unserer Bürgerhalle ein jeckes Tollhaus bereit zu stellen.

Und so wie die beiden Präsidentinnen Carmen und Kathrin raderdoll strahlen, so gings auch den ganzen Nachmittag bis in den Abend mit dem ganzen Programm.

Der tänzerische Eisbrecher war eine Tanzgruppe “ Six on the beach“ aus Üxheim. Und noch einmal konnte man die Lommersdorfer Fünkelchen auf der Bühne erleben:

Dann kamen die drei am meisten gefeierten Jecken, unser Trifolium mit einer fetzigen Polonaise auf die Bühne. „Unser“ Roland ( Kill) als Alleinunterhalter nicht zu übertreffen, weiß immer welcher Hit oder Sound gerade geliefert werden muss. So kann man auf ihn auch spontan und in jeder Situation auf seinen Einsatz zählen.

Wie immer von viel Gefolge umrahmt, stellten sich unsere Lieblichkeit Jungfrau Uwina, Bauer Frank und Prinz Jens zu den typischen Rhythmen ( oh wie bist du schön, op dem Maat, einmol Prinz ze sinn) tanzend vor. In seiner Rede entrüstete sich unser Prinz Jens darüber, dass beim Besuch die Blankenheimerdorfer doch tatsächlich dort von “ ihrem“ Roland gesprochen haben. Da hat er die „Besitzverhältnisse“ doch erstmal klarstellen müssen. Des Weiteren gab es in Dollendorf auch ein Missverständnis. Eine vom Prinz Jens faszinierte Närrin wollte unbedingt einen von Jens „Pänz“ „haben“. Wegen des Altersunterschied wollte Jens doch nicht so spontan seinen Sohn verkuppeln, und es klärte sich auf, dass die Dame lediglich einen „Pins“ zum anstecken und keinen Panz vom Prinzen haben wollte.
Das Dreigestirn zeigt sich mittlerweile ohne Nervosität ganz souverän auf den Bühnen. Doch dem wollten unsere Präsidentinnen auf den Zahn fühlen in dem sie die 3 einem Geschicklichkeits-Wettbewerb unterzogen. Unterstützung aus dem Publikum durften die Tollitäten dazu aussuchen.

Das ganze Halligalli trieb natürlich enorm die Stimmung im Saal in die Höhe.

Seit vielen Jahren sind die beiden Schwestern Astrid Sigel und Regina Demary mit ihren Sketchen auf der Bühne zuhause. Als Zauberin schaffte Astrid es ihrer Protagonistin Frau Rott immer ein neues Gesicht auf zu zaubern, Feuer in verschlossener Hand zu transportieren und sogar das Gegenüber zum schweben zu bringen.

Ein Wiedersehen mit den Eifelherzen brachte richtig Stimmung unters närrische Volk. Als Soko Eifel unterbrachen sie ihre räuberische Verfolgungsjagd immer wieder mit Hits zum Mitsingen:

Im Anschluss an die Pause zeigte das Männerballett aus Udenbreth, dass die Bühne mit viel Technik zum Weltall avancierte, tolle Darbietungen.

Dem folgten die Tanzgarden aus Hoffeld

und dem Nachbarort Rohr

Wir haben das Glück dass unsere jungen Leute nicht das ganz große Feiern suchen, sondern dazu beitragen, dass unser Zelt gefüllt wurde und die “ Karnevalsmaus“ hier raus lassen.
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Der jecke Start ist gemacht:
Von mkr | 10. Februar 2026
Am 08. Februar gingen unsere Kleinsten auf die jecke Bühne, gefolgt von SchülerInnen aller Altersklassen. Wie schon erwähnt musste der Karnevalsverein in diesem Jahr aufgrund der Renovierung der Flutschäden in unserer Bürgerhalle in ein Zelt ausweichen. Zum Glück verfügt Lommersdorf ja auf jede Menge Manpower mit handwerklichem Geschick und Hilfsbereitschaft. So wurde eine Woche vorher mit 40 Frauen und Männern unter fachlicher Anleitung das Zelt mit allem was dazu gehört aufgebaut.
Strom musste verlegt und sanitäre Anlagen geschaffen werden. Uns wurde wieder bewusst wie wertvoll unsere Bürgerhalle für das Wohl der Allgemeinheit ist.

Aber am Sonntag war alles bereit, unsere Präsidentin Astrid begrüßte souverän wie immer die Gäste, darunter unser Ortsvorsteher David Dreimüller und Landrat Markus Ramers.
Unser diesjähriges Dreigestirn mit der wunderschönen Jungfrau Uwina, dem starken Bauern Frank und dem redegewandten Prinz Jens zog als erstes kamellewerfend auf die Bühne. In seiner Ansprache richtete Prinz Jens an die Kinder, dass es gut sei, so früh mit dem Karneval zu beginnen, damit aus ihren Reihen später auch mal ein Prinz, ein Dreigestirn oder eine Prinzessin wachsen könnte.

Neugierig auf die Darbietungen der Kinder durfte das Dreigestirn dann unter den Jecken Platz nehmen.
Doch vorher überreichten die Tollitäten noch ihrem Gefolge, das schon eine geraumer Zeit treue Begleitung auf ihren Reisen durch die jecken Säle ist, den diesjährigen Orden.

Stellvertretend für den gesamten Vorstand des KV erhielt Astrid ebenfalls den schmucken Orden vom Prinz.

Die drei Mädels Frieda Moßler, Nele und Carolina Schmitz führten gekonnt durchs Programm.
Und dann ging es los mit den Turnzwergen die unter der Leitung von Susi Dardenne und Simone Schneider als Piraten auf die Bühne kamen.

Die teils erstaunten Blicke der Kleinen verraten, dass sie noch nicht sicher sind, ob sie sich auf der Bühne wohlfühlen sollen oder nicht. Die einen finden es ganz toll dass ihre Eltern da unten so begeistert klatschen, die anderen sammeln eben erste Bühnenerfahrung.
Dabei erfährt man bei jeder Gelegenheit, dass eine Bühne selbst für die Kleinsten schon was besonderes ist.
Dass Lommersdorf sich in Sachen Tanzen keine Sorgen machen muss, beweisen die 3 Tanzgruppen die jeweils in den Vereinsfarben Ruet-Wiess ihre einstudierten Tänze darboten.

Als einziger „Mann“ unter den Mini-Funken zu sein, machte Mattie gar nichts aus. Schließlich war sein Papa, seine Onkel und sogar sein Opa schon in der Funkengarde. Vielleicht animiert er damit weitere Jungs auf “ Let`s dance“ hin zu trainieren.


Und dann gibt es die Kleinen Funken, die sind schon eine Altersklasse näher dran an der Fünkelchen. Trainiert wurden sie von Sarah Faber

Wenn man schon einige Jahre Bühnenerfahrung hat gehört man zu den Fünkelchen.

Hier sind schon zwei Jungs am Start… und schon werden wie bei der Funkengarde akrobatische Figuren gebaut. Trainiert wurden die Fünkelchen von Melanie Luxen.
Sie trainiert auch das Kindertanzpaar Lena und Philipp Luxen. Die beiden sind schon ganz sicher in ihren Tanzdarbietungen und das Publikum wünschte sich Zugaben.


„Hebefiguren mit Links“ und noch dazu immer mit einem Lachen auf den Lippen, zeigt Philipp mit seiner Cousine Lena was man sonst nur von den Erwachsenen kennt:

Als die größten der Ruet-Wiess Riege sahen wir dann noch die Lommersdorfer Tanzmariechen hier mit ihrer Trainerin Ramona Schmitz:

Neben den 3 „M`s“ die durchs Programm führten, tanzte noch Amy Acosta mit.

Als Unterbrechung zwischen all dem Rot-Weiß kam ganz viel Grün auf die Bühne. Die Kinder vom Kindergarten Löwenzahl kamen als Drachen „Jolienchen“. Auch hier, wie bei so manchem Auftritt, konnten einige Kinder krankheitsbedingt nicht dabei sein.

Als Gäste aus Rohr tanzten die Red Girls dann jedoch schnell wieder in Rot-Weiß ihren Gardetanz:

Nun blieb den Kleinen in ihren vielen verschiedenen Kostümen noch viel Gelegenheit sich die Bühne zu erobern während Mama und Papa, Oma und Opa sich noch das ein oder andere Bierchen genehmigen konnten. Immer wieder schön, dass Lommersdorf so viel Unterstützung durch die Freilinger Kinder erfährt. Diese bunten Bilder vermitteln den Eindruck, dass der Karneval in unserem Dorf noch Zukunft verspricht.
Allen die zu diesem so schönen Kindernachmittag beigetragen haben sei besonders herzlich gedankt.
Vorbild hat sich schon immer bewährt!
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