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Es ist so traurig: Mein Freund der Baum…“wird“ tot am 17.11.2022 nach mehr als 100 Jahren

Von mkr | 15. November 2022

Große Aufregung im Dorf: gibt es noch eine Überlebungschance für unseren Dorfmittelpunkt den Kastanienbaum? Im Rahmen der Straßenerneuerung wurde im vergangenen Jahr die Aremberger Straße aufgerissen. Dabei wurden dort die Wurzelausläufer gekappt, was der Baum noch nicht sonderlich krumm genommen hat. Die Blüte im Frühjahr legte Zeugnis davon ab.

Krumm ist er ohnehin, aber so wie er ist, so wie er seit über 100 Jahre die Dorfmitte darstellt, wird er auch geliebt.

Das ausgehöhlte Loch im Stamm diente schon Generationen von Kindern als Versteck

Selbst der Schaden einer Kollision mit einem landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug vor wenigen Jahren hat ihm nicht “ das Genick“ gebrochen. Doch nun steht das Ausbaggern der Neuhofer Str. und es ist anzunehmen, dass die Versorgung des Baumes größtenteils aus der Richtung kommt. Werden nun dort die Baumwurzeln gestutzt ist das Überleben sehr in Frage gestellt. Lt.fachl. Beratung vorort hätte der Baum seinerzeit beim Unfall bessere Hilfe bekommen müssen.

Zum Überleben und in Form bringen müsste er insgesamt um 30% gekürzt werden.

Aber die alles entscheidende Frage, MUSS der Baum gefällt werden? kann auch der Fachmann nicht eindeutig klären. Er kennt wesentlich schlechter aussehende Bäume, die blühen und blühen und Früchte tragen…und wie viele Jahre man unserem Kastanienbaum noch zutraut, ist nicht zu beantworten. Jedenfalls ist das Überleben unter den anstehenden Baumaßnahmen sehr fraglich.

Für den Fall dass der Hundertjährige sein Leben lassen muss, empfiehlt der Fachmann das Anpflanzen einer Linde die unter den gegebenen Bedingungen gutes Gedeihen versprechen könnte.

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Es ist sooo traurig ….

Am 14. November fand eine Stellungnahme der Kreisverwaltung statt. Hier gab es allerdings keine Chance mehr für unseren Dorfbaum. Zu wenige die wirklich großen Widerstand leisten wollten. Wieder mal muss man sich gegen die Natur und für die Vernunft ( was Behörden halt unter Vernunft verstehen?!?!) entscheiden. Zumindest wurde uns zugesichert, dass gutes Holz vom Baum nicht direkt vorort geschreddert wird, sondern überlegt werden kann, ob sich daraus ein Erinnerungsstück bauen lässt.

Da erst im nächsten Herbst die neue Bepflanzung erfolgen wird, können die Dorfbewohner und vor allem die direkten Nachbarn des Dorfbrunnes, in die Planung mit einsteigen. Im gleichen Rahmen soll dann auch die Baustelle an früheren Telefonzelle abgestimmt werden.

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